Passivrauchen

Als Passivrauchen bezeichnet man es , wenn man nicht selbst Zigaretten raucht, sondern sich nur in der Nähe von Rauchern befindet und damit den Qualm der Zigaretten dennoch aufnimmt.

  • eingeatmeter Tabakrauch verursacht zahlreiche teilweise schwere Erkrankungen
  • schon kurzzeitiges Passivrauchen reizt Atemwege, führt zu Augenbrennen und –tränen sowie zu Schwellungen und Rötungen der Schleimhäute
  • bei jungen Frauen können Brustkrebs, Atemwegserkrankungen + stärker ausgeprägte und häufigere Asthmaanfälle auftreten
  • Frauen während Schwangerschaft: Kinder können bei Geburt kleiner sein, geringeren Kopfumfang und geringeres Körpergewicht haben
  • Kinder rauchender Eltern im Vergleich zu Kindern nichtrauchender-Eltern: häufiger akute und chronische Atemwegserkrankungen, z.B. Husten, Auswurf, pfeifende Atemgeräusche, Atemnot; außerdem häufiger Mittelohrentzündungen

In Deutschland gibt es jedes Jahr rund 2150 Tote an durch Passivrauchen ausgelösten koronaren Herzkrankheiten. Über 770 Nichtraucher sterben an durch Passivrauchen bedingte Schlaganfälle.

  • Hauptstromrauch: entsteht durch Ziehen an der Zigarette + Ausatmen des Rauches
  • Nebenstromrauch: entsteht durch Glimmen während nicht an der Zigarette gezogen wird
  • in beiden Strömen gleiche giftige Ströme, aber: in Nebenstromrauch höhere Konzentrationen → vermischt sich mit der Umgebungsluft → Verdünnung nur teilweise, anderer Teil reagiert mit Partikeln aus der Luft zu neuen, möglicherweise giftigen Verbindungen
  • Maßnahmen: nur konsequente Rauchverbote
  • Rauchen in Wohnungen: Rauch kann sich in Teppichen und Vorhängen ablagern → bei Berührungen oder Luftzügen aufgewirbelt und eingeatmet; Lüften ebenfalls nicht genug
  • Rauchen im Auto: besonders starke Schadstoffkonzentrationen können entstehen, da Rauch auf engsten Raum verteilt ist

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